Das RuderhausE-Mail: Raoul Fiebig
Zuletzt aktualisiert: 27.03.2002

Reisebericht


Christian Geßner
M/S "Deutschland", Peter Deilmann-Reederei
11. - 27. März 2001 / "Vom Amazonas über den Atlantik nach Europa"


Die "Buchung"

...entfiel höchst erfreulicher Weise, da ich glücklicher Gewinner eines Preisrätsels der Wochenzeitung "Die Woche" war. Eine Kreuzfahrt für zwei Personen. Selbst zu zahlen waren die Landausflüge, die Getränke, sowie die Trinkgelder. Nach der ersten Benachrichtigung durch die Redaktion ca. 8 Wochen vor Reisebeginn trafen nach und nach die Unterlagen direkt von der Reederei ein. Unsere diversen Rückfragen wurden sowohl von der Redaktion als auch von der Reederei ausführlich, kompetent und aufs freundlichste beantwortet.


Die Anreise

Wir flogen von Frankfurt (ab 17.30) über München (ab 20.30) und Sao Paulo (ab 10.30) nach Manaus (an 13.15 Ortszeit). Dauerte von Tür zu Tür (= Lengfurt - Gangway) 29 Stunden. Wir flogen FRA-MUC mit Lufthansa, die beiden anderen Strecken mit Varig. Diese Anreise war von der Reederei Deilmann für uns so gebucht. Vor dem endgültigen Buchen der Flüge rief noch jemand von dort an und fragte, ob wir wirklich ab Frankfurt und nicht lieber doch ab München fliegen wollten, was wir aber dankend verneinten. Es sind ja nur 100 km. Ausserdem waren wir so nach dem Rückflug gleich beim Auto. Nach diversen Variationen der An- und Abreise vorhergehender Reisen haben wir diese Möglichkeit als beste für uns aussortiert.


In Brasilien

In Sao Paulo stand bereits an jeder Ecke, an der man auf diverse Flughafengänge hätte abbiegen können, jemand einer örtlichen Agentur mit einem Hinweisschild ("MS Deutschland") und wies uns den Weg. Ein durchsetzungskräftiger Deutsch-Brasilianer nahm uns am Ausgang in Empfang, sorgte für das Wieder-Einchecken der Koffer nach Manaus und begleitete uns zu einem SEHR ordentlichen Frühstücksbüffet in einem der Flughafenrestaurants. Extra für unsere Gruppe, da wir ca. 5.30 landeten und erst gegen 10.30 weiterflogen. Auch zum Abflug-Gate nach Manaus wurden wir noch persönlich gebracht, dies übernahm eine Mitarbeiterin der Reederei, die im übrigen schon seit München im Dienst, mit am Flughafen und an Bord war. Sagenhaft. Andererseits: wie im Kindergarten, aber natürlich unaufdringlich und ohne Zwang.

Im Flughafen Manaus legten wir gerade mal 50 m mit den Koffern zurück, da stand auch schon das "Koffer-Team" vom Schiff, nahm uns das Gepäck ab und wies uns zu den vor der Tür bereitstehenden, natürlich klimatisierten, Luxusbussen. (2 à 60 Pers. für knapp 40 Paxe, bezeichnend für den Überfluss der folgenden 16 Tage.) Auf der ca. 30 minütigen Fahrt vom Flughafen zum Schiff erhielten wir schon einen kleinen Amazonas- und Manaus-"Vortrag" von einem Busbegleiter der örtlichen Agentur, die auch die Ausflüge des Folgetages durchführte. Zusätzlich war auch jemand von der Schiffstouristik (wie IMMER bei ALLEN Ausflügen) mit im Bus.


Am Schiff angekommen

Dort war schon der erste Eindruck überwältigend. Das Schiff. Der kilometerlange schwimmende Kai. Die unzähligen zweistöckigen, offenen Amazonasdampfer. Die 5 Mann hohe Begrüßungskapelle. Was für ein Bild. Im Schiff erwartete uns, nach der Fotografin an der Gangway, schon ein Spalier von Stewards, um uns zur Kabine zu bringen. Als "Einschiffung" haben wir nur während des Sektempfangs draussen unser Ticket und unsere Reisepässe abgegeben, sonst nix, also auch kein Schlangestehen.

Der Steward erklärte uns kurz die sehr schöne Kabine und verschwand mit der Zusicherung, dass die Koffer bald kämen so schnell, dass sich auch nicht die Andeutung eines Anscheines ergab, er würde ein Trinkgeld erwarten. Binnen einer knappen halben Stunde waren dann auch alle drei Koffer da. Auf dem Bett, über der Tagesdecke lag sogar noch eine Plastikschutzdecke, um darauf die Koffer auszupacken. Was wir umgehend erledigten. Im Briefkasten der Kabine befanden sich schon unsere Bordausweise und -kreditkarten, unsere Platzkarte für das Hauptrestaurant Berlin (unser Wunsch nach einem Zweiertisch zur zweiten Tischzeit um 20.15 wurde erfreulicherweise berücksichtigt). Einen Vorteil hatte die verwickelte Anreise: wir waren schon um 13.30 Ortszeit in Manaus, hatten somit die Koffer schon so gegen 15/16 Uhr fertig ausgepackt und konnten die erste Runde auf dem noch leeren Schiff drehen.


Das Schiff

Die MS Deutschland wurde im Mai 1998 in Dienst gestellt, ist ca. 180 m lang, 24 m breit und bietet Platz für knapp 600 Passagiere. Obwohl das ganze Schiff in hervorragendem Zustand war, ging es dennoch im Mai 2001 für rund 6 Wochen für eine Überholung in die Werft. Mehr und ausführliches über das Schiff findet sich auf der Homepage der Reederei Deilmann unter http://www.deilmann.de .


Unsere Kabine

Der Gewinngutschein galt für eine Klassik-Außenkabine auf Deck 4, um so erfreuter waren wir bei Erhalt der Reiseunterlagen, dass wir Kabine Nr. 5077, also eine auf Deck 5 erhalten hatten. Sie war 15 qm groß und äußerst durchdacht eingerichtet. Eine 4 bis 6 Wochen-Reise wäre kein Problem gewesen. Auch das Badezimmer war sehr schön und groß und ebenfalls mit vielen Ablagemöglichkeiten versehen. Die Kabine war ausgezeichnet isoliert, man hörte so gut wie keine Geräusche, die Klimasteuerung konnte man selbst steuern, sie funktionierte tadellos. Als Manko wäre zu verzeichnen, dass durch die Lüftung ein wenig Zigarettenrauch aus anderen Kabinen auch in unsere gelangte.


Das Essen

Es gab mittags (freie Tischwahl) und abends (fester Tisch) im Haupt-Restaurant Berlin "volles" Programm: Sieben-Gänge-Menüs: drei Vorspeisen, zwei bis drei Suppen, zwei Zwischengerichte, ein Fischgericht, ein Sorbet, zwei bis drei Hauptgerichte, ein Grill-Hauptgericht, drei Desserts plus div. Eissorten oder fertige -becher. Plus Salate (inkl. Meeresfrüchte satt) und Käse vom Büffet/Brett zur Selbstbedienung. Zum Kaffee (Espresso, auch doppelt, Kaffee, Mokka, Cappuccino - es gab alles inklusive, ohne Aufpreis) ein Silbertellerchen mit Most-Pralinen plus selbstgebackenem Gebäck.

Im Oberedelrestaurant Vierjahreszeiten, mit extra-Reservierung, waren wir nur ein Mal. Die haben uns da zuviel Brimborium um das Essen gemacht, das zwar noch einen Tick besser war, aber: wenn wir das "Berlin" schon mit 5 von 5 Sternen bewerten würden...wo ist da noch die Steigerung? Nein, im Ernst: die Stewardess stellte sich auf "amerikanisch" als unsere persönliche Bedienung für den Abend vor und das Essen wurde (nach dem Lüpfen der Cloches) noch mal extra erklärt usw. usw. Das brauchten wir wirklich nicht jeden Abend. Nicht nur das Essen, sondern auch der Service im "Normal"- Restaurant "Berlin" waren schließlich auch mehr als perfekt. Wir fühlten uns im "Berlin" gerade richtig aufgehoben und bedient. Das Essen war natürlich makellos vom Feinsten und täglich ab dem Frühstück (einschließlich) auf höchstem Niveau.

Im Gegensatz dazu haben wir aber sehr selten (auch zum Frühstück und Mittagessen selten) im legeren Büffetrestaurant "Lido" gegessen. Nicht, dass wir ein Kleider-Problem gehabt hätten, aber da war es uns dann doch, kurz gesagt, zu rummelig und wir genossen es sehr, uns freundlich und kompetent bedienen zu lassen. Das Essen war aber auch tadellos, reichhaltig und abwechslungsreich. Das Vorspeisenbuffet war umfangreichst, als Hauptspeisen gab es meist ein Fisch- und zwei Fleischgerichte plus ausreichend Beilagenvariationen, zum Dessert selbstgemachtes Eis und diverse andere Leckereien in Massen.

Schön war hier aber ein Freibereich, wo man unter Schirmen auch draußen essen konnte. Nachmittags konnte man auf dem Lido-Deck noch wählen: zwischen zwangloser Kaffeestunde mit Kuchen und Torten oder eleganter englischer Teestunde in der Lido-Terrasse.


Service

Wir hatten an unserem Tisch durchgehend den gleichen Steward und die gleiche Stewardess, die als Team zusammenarbeiteten. Einen Busboy im amerikanischen Sinn gab es nicht. Dana und Markus bedienten unaufdringlich und perfekt, aber nie unpersönlich. Da meine Frau und ich jeweils andere Gerichte à la carte bestellten, war es immer eine Freude dabei zu zu sehen, wie das Standardbesteck nach unserer Bestellung jeweils passend zu den Gerichten auf- und umgelegt wurde. Das Timing beim Servieren der unterschiedlichen Gänge war perfekt, wir erhielten unsere unterschiedlichen Speisen immer gemeinsam.

Ebenso professionell unsere Getränkestewardess Katrin Seidler, die durch beste Übersicht auf der Weinkarte und beim Nachschenken glänzte. Auch die Aufbewahrung angebrochener Flaschen klappte bestens. Makelloser Service. Durch die freie Tischwahl in der Mittagszeit kamen wir zusätzlich in den Genuss des Service' diverser anderer Stewards und Stewardessen, auch diese Bedienung war ausnahmslos auf höchstem Niveau. Der Obersteward kam täglich/abendlich mindestens einmal an den Tisch, grüßte kurz und fragte, ob alles in Ordnung sei. Und zwar ehrlich freundlich, nicht als aufgesetzte Pflichterfüllung. Anlaß für Trinkgeld sahen wir deshalb aber nicht gegeben.

Ebenso perfekt war der Kabinenservice unserer Stewardess Kremena, die morgens wie abends immer die richtige Zeit abpasste, als wir gerade nicht da waren. Ein einziges Mal fehlten die Handtücher, wurden nach unserem Anruf binnen 3 Minuten nachgeliefert. Die Trinkgeldempfehlung der Reederei lautet auf DM 15 pro Tag und Person, zu verteilen auf alle Serviceleistungen. Als Neulinge hielten wir uns daran und erkundigten uns bei unseren erfahrenen Tischnachbarn nach der Verteilung Daraufhin verteilten wir den Gesamtbetrag im Verhältnis 60 zu 40 auf Restaurant und Kabine. Die Getränkestewards bedachten wir jeweils mit mind. 15 % zur jeweiligen Rechnung.


Die Landausflüge beginnen

Am zweiten Tag in Manaus begannen die ersten Ausflüge. Vormittags hatten wir eine sehr schöne Stadtrundfahrt in Manaus mit professioneller Führung. Wir sahen dabei den sehr interessanten, bunten und pittoresken Markt, ein Missionsmuseum in einem Kloster, eine Art Freiluftmuseum zum Leben am Amazonas und natürlich das Opernhaus von innen und außen. Vorstellungen finden leider nur noch ca. 20 mal im Jahr statt und das erst ab Mai/Juni. Auch vom Stadtleben bekamen wir einiges mit. Nachmittags ging es mit den "ortsüblichen" Amazonasdampfern zu einer schwimmenden Anlegestelle in einem kleineren Flußarm. Dort stiegen wir um in kleinere Boote (à 6 bis 8 Personen) und fuhren richtig rein in den Urwald, auf ziemlich kleine Flußverzweigungen. Am Fluß lebende Bewohner kamen mit ihren Booten längsseits und zeigten uns ihre Faultiere (Haustiere, echt, nicht nur fürs Foto) und auch kleine Krokodile zum Fotografieren gegen kleines Entgelt.

Da das Flusssystem schon ordentlich Hochwasser führte (Regenzeit in etwa von Oktober bis März), fiel unsere Urwaldwanderung aus - wir fuhren den geplanten Weg quasi im Boot ab, sahen dabei Seerosen (die mit den ganz großen Blättern), Geier, Reiher und sage und schreibe einen (!) frei fliegenden Ara.

Nach gut einer Stunde Bootsfahrt ging es zurück auf die Dampfer und mit diesen zum "Encontro das Aguas", dem Zusammenfluss von Rio Negro (an dem Manaus eigentlich liegt) und Rio Solimoes, die genau genommen erst ab diesem Punkt den Amazonas bilden. Ein besonderes Naturschauspiel ist dieser Zusammenfluss deshalb, weil der Rio Negro ein Schwarzwasserfluss ist und der Solimoes ein stark sedimenthaltiger Weisswasserfluss ist. Da die beiden Wasserarten von unterschiedlicher Temperatur und Dichte sind, vermischen sie sich nicht unmittelbar, sondern fließen bis zu 20 km deutlich getrennt voneinander im gleichen Flussbett nebeneinander her. Und das ist eine echte Attraktion. Das sogenannte Schwarzwasser ist nicht schmutzig, sondern nur durch den neutralen pH-Wert und die Zersetzungsprozesse der ins Wasser gefallenen Blätter scheinbar schwarz. De facto ist das Wasser ganz klar und durchsichtig, lediglich bernsteinfarben getönt, was dann wie schwarz wirkt. Und auch nur hier gibt (gäbe) es Piranhas. Im "üblichen", allgemein bekannten Weiss- also Schlammwasser, sind die nicht zu finden, ebensowenig wie in der dritten Wasserart im Amazonasgebiet, dem klaren Blauwasser.

Zum Sonnenuntergang ging es zurück nach Manaus und wieder auf unser Schiff. Dort konnten wir erstmals von der Wahl der zweiten Tischzeit (20.15) profitieren, wie überhaupt die ganze Reise über. Die Rückkehr von den Ausflügen und Tagesaktivitäten war jeweils gegen 17 Uhr, so dass man sich ganz schön hetzen musste, um 18 Uhr zum Essen zu kommen. Etwas ausruhen und den Tag Revue passieren lassen war da für die Früh-Esser nicht drin. Und zwischen Ende des Essens und dem Beginn der Veranstaltungen im Kaisersaal (22.15) wäre "zu viel" Leerlauf gewesen. Wobei das natürlich unser persönlicher Eindruck war.

So konnten wir erstmals das tolle Schauspiel des Ablegens mit erleben. Trubel wie im Titanic-Film. So ein Ablegemanöver sieht ja vom Pier oder Kai aus schon eindrucksvoll aus. Klasse natürlich, wenn man selber oben an der Reling steht... Drei ordentlich laute Signaltöne vom Schiff und los ging es. Und es kam noch die Traumschiffmelodie aus den Lautsprechern. Gar nicht kitschig, übrigens. Uns hat's gefallen! Dann noch ein paar Sonnenuntergangsfotos gemacht und den ersten Fahrtwind um die Nase blasen lassen. Von Moskitos war nichts zu merken.


Die Kleidung

Kleidungsempfehlung für den ersten Abend: Jackett/Krawatte. Wie immer. Es gab 3 Galaabende (für Smoking, falls vorhanden oder dunkle Anzüge, wobei ich die Smokingquote auf max. 50 % schätzen würde, dann noch diverse Dinnerjackets) und EINEN legeren Abend, sprich ohne Jackett-/Krawattenempfehlung. Na ja, da haben wir uns halt angepasst und es hat uns gut gefallen. Schließlich zieht man sich ja bei uns auch gut an, wenn man abends ins Theater oder zum Essen geht. Und falls mal einer meinte, er müsste mit offenem Hemd ankommen, so wurde er auch nicht wieder weggeschickt. Tagsüber hatte man völlig freie Auswahl, konnte auch zwanglos im Bademantel herumlaufen, nur für die Innenbereiche wie z. B. Kino und Restaurants wurde "normale" Kleidung gewünscht.


Den Amazonas abwärts

Der folgende Tag sollte eigentlich aus 24 Stunden Amazonasfahrt bestehen. Da der Fluss aber schon über 10 m Hochwasser führte und deshalb recht schnell war und uns ordentlich "schob", "mussten" wir eine Pause einlegen, um den Fahrplan einzuhalten. Seitens der Schiffsführung wurde ein Nachmittagsstopp in einem Indianerdorf eingelegt: Boca de Valeria. Wir hatten die Gelegenheit, per Tenderboot an Land zu kommen und dort durch das Dorf zu wandern. Die Einwohner hatten sich schon auf uns vorbereitet mit geschnitzten Souvenirs und auf Indianer herausgeputzten Kindern. Tja, da waren wir natürlich im Zwiespalt. Hilfsbedürftig waren die ohne Zweifel, aber ein Dollar (US) für ein Foto? Und den Koffer voller (echt billiger) Handarbeit laden ging auch nicht, da waren ja schon die 5 Anzüge plus ... drin. Ich habe dann für mich zu folgender Meinung gefunden: es scheint mir sinnvoller, denen einen Dollar für ein Foto zu geben, als hier in Deutschland vielleicht DM 10 zu spenden. Klar, der Dollarempfänger leistet so nix für das Geld, aber ich habe es ihm wenigstens persönlich in die Hand gegeben. Und von einem Dollar kann keiner, auch kein (Ur-?) Einwohner am Amazonas viel anfangen oder gar konsumtechnisch abheben.

Auch "nett" war der Gegensatz zwischen arm und reich: während die Kinder mit leeren Orangensaftkartons vom Schiff in der Pfütze spielten, tranken wir, während wir auf unseren Tender zurück warteten, denselben eisgekühlt von einem für uns von Stewards blumengeschmückten Plüschtischchen am klapprigen Anlegesteg. Gar nicht schlecht, wenn einem manchmal der Spiegel vorgehalten wird. Bewahrt einen vor dem Abheben. Tja. Am nächsten Tag ging es ähnlich weiter. Eine Strandparty in Alter do Chao bei Santarem war angesagt. Gegen 7 Uhr wurde geankert, danach fuhr ein Erkundungstrupp vom Schiff los, um einen schönen Amazonasstrand für uns zu finden. Genaugenommen waren wir diesmal an einem Blauwasserflussarm, in dem man wunderbar und ohne Gefahr baden konnte. Von 9 bis 12 war das Personal damit beschäftigt, Material für die Party an Land zu bringen und ab 12.30 fuhr das erste Passagierboot an Land.

Dort wartete ein 5 m langes Edel-Barbecue auf uns, stapelweise Handtücher und Polsterunterlagen, 2 Musikkapellen; Drinks wurden uns bis ans Handtuch gebracht, ach ja, der Strand war sehr schön, fast hätte ich es vergessen, deswegen waren wir ja da. Im Ernst, ein kleiner Traumstrand mit weissem Sand und Palmen, klares Wasser zum Baden; eine langgezogene Halbinsel auf der jeder seine Schattenpalme finden konnte. Eigentlich wollten wir auf der Rückfahrt zum Schiff noch den Ort selbst besichtigen, aber... . Abgesehen vom "aber" schien er im Vorbeifahren wirklich nicht besonders sehenswert.

Der übernächste Morgen brachte den ersten echten Seetag auf dem Schiff. Wir verließen den Amazonas aufs Meer hinaus nach Süden Richtung Belem, das 150 km landeinwärts an einem Mündungsarm des Amazonas liegt. Das waren volle 24 Stunden auf See ohne Land in Sicht. Das Wasser war aber immer noch schlammig braun eingefärbt. Als Schiffbrüchiger könnte man das Wasser sogar trinken, ohne an "Versalzung" zu sterben. Die Marajos-Insel, die wir dabei "umfuhren", ist von der Fläche her in etwa so groß wie die Schweiz. Und noch eine Größendimension: Stellt man sich den Bodensee leer vor, bräuchte der Amazonas 3 Tage um den See wieder zu füllen, der Rhein dagegen 7 Jahre. Jeweils gemessen mit der Wassermenge an der Mündung (!) Oft zitiert, aber dennoch faszinierend. Am Abend gingen wir im Strom vor Anker um die Flut abzuwarten, dann konnten wir am frühen Morgen mit Hochwasser einlaufen und am Kai festmachen, statt zu tendern.


Belem do Pará

In Belem gab es vormittags eine Stadtbesichtigung (Markt, Zoo/Botan. Garten, Kirchen, Hafen usw.). Sehr schön! Besonders der Park "Emilio Goeldi", eine Art Kombi aus Zoo und botanischem Garten, Wilhelma auf brasilianisch. Pittoresk im positiven Sinn und ohne Kitsch (dafür war es zu schmutzig, authentisch und auch gefährlich), ein tolles Erlebnis. Wir hatten unseren eigenen Gruppen-Bodyguard. 4 Passagiere wurden hier überfallen, weil sie sich den Beschützer sparten. So das ganz echte Binnen-Amazonaslandgefühl wie in Manaus kam nicht auf, auch merkte man deutlich die Weltöffnung von Belem ("Tor zum Atlantik") im Gegensatz zu Manaus, was aber eher zum Nachteil von Belem war. Deutlicher wurde auch der Gegensatz zwischen Arm und Reich, sichtbar an relativ vielen teuren Autos und Häusern und dagegen weiten armen Stadtvierteln, die wir auf der Fahrt zur Anlegestelle zum Nachmittagsausflug durchquerten.

Nachmittags ging es mit Dampfern auf kleine Flussarme und zu einem Urwaldspaziergang (harmlos, hätte ruhig "wilder" sein können). Es war aber wieder hochinteressant und statt eines Aras haben wir Kolonnen von Blattschneideameisen beobachten können. Beim Ablegen der "Deutschland" war richtig was los in Belem, da viele Leute ihren Sonntagsausflug zum Hafen gemacht hatten. Wir ankerten nochmals im Fluss vor Belem, um gegen 2 Uhr nachts die letzten Passagiere (neue Schauspieler!) aufzunehmen; mussten aber noch um 18 Uhr ablegen, um das Hochwasser nicht zu verpassen. An Bord kamen neu: Marion Kracht, Francis Fulton Smith, Christina Plate, Angela Roy, Rüdiger Joswig und Cosima von Borsody.


Über den Ozean

Dann ging es los über den Atlantik. Gleich am ersten Seetag sorgte die Äquatortaufe für aussergewöhnliche Abwechslung. Zu launigen Kommentaren vom Kreuzfahrtdirektor à la Büttenrede (er kommt aus Bonn) marschierten die Täuflinge in Badekleidung ein und wurden erstaunlich übel rangenommen: zuerst Schaum in die Haare, dann ablegen auf ein "Schafott", dort Massage mit etwas, das nach Vanillepudding oder Grießbrei aussah, eine Kelle Mehl und ein rohes Ei über den Kopf, dann noch ein Schlauch in die Hose gesteckt und ordentlich Wasser hinterher, abgerundet durch Blue Curacao/Likör über alles obendrüber. Zwar stand der Abwaschbottisch gleich daneben, aber diese "Sauerei" hat uns doch gewundert, die Schadenfreude aber sehr amüsiert. Trotzdem gut, dass wir nur passiv dabei waren.

Auch die folgenden vier Tage waren alles andere als langweilig. Unter den vielen Künstlern (i. w. S.) war nämlich auch der Allein-Weltumsegler Rollo Gebhard, der uns durch seine sehr freundliche und gleichzeitig bescheidene Art sofort in seinen Bann zog, so dass wir bei allen 5 Vorträgen (15 - 30 min) mit anschießendem Film (45 min) Stammgäste waren. Die lange Zeit auf dem Meer, die er jeweils dort allein verbrachte, macht offensichtlich demütig und lässt einen im wahrsten Sinn des Wortes zur Besinnung kommen. Wobei ich das nur positiv meine, orientiert an dem Eindruck, den wir vom ihm und seinen gleichermaßen eindrucksvollen und mitreißenden Erzählungen hatten.

Ein wenig Bräune wollten wir auch noch aufschnappen. Die diversen Decks boten jeweils günstigste Gelegenheiten für Sonnen-, Schatten- oder "Halb-Halb"-liegen. Es gab massenhaft Deckstühle und Liegen, ebenso Auflagen, Handtücher und auf Wunsch sogar extra-Wolldecken. Wobei der Bedarf an letzteren natürlich recht gering war und eher dem Wind- denn dem Kälteschutz diente. Wir hatten tagsüber nie weniger als 25 Grad, es ließ sich also bestens aushalten. Schön, dass die Heckdecks terrassenartig abgestuft sind und man dort immer freien Himmel über dem Kopf haben kann. Vorne war es auf der Überfahrt doch zu windig für ein ruhiges Sonnenbad.


Unterhaltung

Als Künstler waren unter anderem an Bord: Claus Debusmann, Klavier, mit Chie Ishii, Bassistin, die beiden spielten alles von Eigenkompositionen bis Rock und Klassik, sehr professionell; Giorgio Claretti, Klavier; Gene Williams, Gesang (Soul, Jazz, Gospel); Nicole Mühle, Gesang (von Oper bis Musical); Holger Marschall, klassische Gitarre (hat uns sehr gut gefallen, ein eleganter Vorabend zum Cocktail/Aperitif mit nur 15 Gästen in der Lido-Terrasse); ein ungarisches Akrobatenpaar; die Bord-Tanzgruppe "Five Star Dancers", zwei Bands (Orchester Chris Luca, Hanse-Swing-Trio).

Darüber hinaus gab es Gesprächsrunden zu den Themen "Geldanlage" und "Rhetorik", Seidenmalerei, Cocktail-Mixkurse, auf Wunsch und Terminvereinbarung Maschinenraum-, Küchen- und Brückenführungen, eine nautische Fragestunde, nächtliches Sternegucken mit Offizieren, Weinproben, täglich drei immer verschiedene Filme im Bordkino, Diavorträge bzw. "Lektorate" vom Kreuzfahrtdirektor zu den Landzielen, aber auch über Gewürze und nautische Themen, Smoker-Abende mit Whisky- und Cognacprobe, und und und. Auch tagsüber auf See wurde es nicht langweilig. Es gab z. B. zwei Figurenschnitzvorführungen, einmal aus einem Eisblock, einmal aus diversen Früchten.


Der Atlantik

Die Dünung war problemlos zu ertragen, die Wellenhöhe lag bei max. 1 - 3 Metern bei Windstärken um 4. Erst vor Afrika und den Kapverden wurde es bewegter mit bis zu 6 Windstärken und Wellen bis gut 4 Metern. Das war schon recht ordentlicher Seegang für uns Anfänger und nicht wenige Passagiere hatten unter Seekrankheit zu leiden. Wir blieben erfreulicher Weise davon verschont. Test bestanden. Jedenfalls für diesen Seegang. Die Bewegung war sowohl um die Längs- als auch um die Hochachse, so dass man in Rollbewegungen nachts in die Matratze gedrückt wurde, was wir als nicht unangenehm empfanden, da die Bewegung sehr gleichmässig ablief. Vor Peru dagegen, so die Erzählung eines Mitreisenden, soll es richtig zur Sache gehen. Wellenlängen um 80 bis 100 Meter (das Schiff mit 175 m Länge taucht also immer richtig mit dem Scheitelpunkt unter und auf) und eine Wellenhöhe um 15 Meter lassen es zünftig werden. Wäre auch mal eine Erfahrung wert, fanden wir...

Die Einsamkeit auf See war schon bemerkenswert. Und man muss sich überlegen, dass das Schiff ja die ganze Zeit über fährt und Strecke zurücklegt. Mit dem Flugzeug ist man in einigen Stunden drüber weg. Mir hat gerade diese Art des Reisens SEHR gut gefallen. Die vielzitierte schnelllebige Zeit erhält so eine ganz andere Dimension. Gar nicht mal schlecht. Man kann schließlich nicht weg. Ein Gefühl der Enge oder des Gefangenseins kam aber nicht auf. Diese Mischung aus Kopf- und Bauch-Eindrücken war unvergleichlich. Insgesamt legten wir eine Strecke von 7117 km mit der MS Deutschland zurück.


Kapverdische Inseln, Insel Praia

Nach 4 1/2 Tagen auf See erreichten wir in konkurrenzfähiger Zeit für das Blaue Band (laut Brücke jedenfalls) die Kapverden, die Hauptstadt Porto da Praia. Dort ging es zu einem Halbtages-Ausflug von Bord, mit Kleinbussen und in englischer Sprache. Darauf waren wir schon vorbereitet, wie auch auf gewisse Armut usw. durch einen informativen Dia-Vortrag an Bord. Was dann allerdings kam, war mehr als irritierend, anders kann ich es nicht nennen. Entweder gab es wirklich nix zu sehen, oder man wollte uns nichts zeigen. Nach einer bunten und schönen Marktbesichtigung kam zwar noch einiges zu sehen, aber kaum sehenswertes. Uns wurden z. B. die CocaCola Abfüllanlage, die Telefonzentrale und das örtliche E-Werk präsentiert. Ein Hauptplatz (noch unfertig, seit der Unabhängigkeit 1975), das Parlamentsgebäude, Präsidentenpalast, Fussballstadion und 2 Hotels rundeten das Bild ab, das wir zuvor in diversen in Bau befindlichen Neubaugebieten (Touri-Ziel??) bekamen.

Ein Abstecher in die Landschaft/das Hinterland fand leider nicht statt. Nach obigen "Zielen" war unsere Tour leider durch einen Autounfall beendet. Mitreisende aus einem anderen Kleinbus, denen wir unsere Besichtigung schilderten und fragten, was nach unserem Unfall denn noch gekommen wäre sagten: ihr Fahrer hätte ihnen angeboten, sie für 5 Dollar gleich zum Schiff zurückzubringen, ansonsten erst in 2 Stunden. Da sind sie Bier und Kaffee trinken gegangen. Tja. Also, das war leider nix. Welterfahrene, seriöse Mitreisende verglichen die Insel (immerhin war es ja die Hauptstadt) mit dem tiefsten Jemen. Es soll nun weder überheblich klingen noch ist es so gemeint; wie gesagt, vielleicht wurde auch nur von der örtlichen Reiseleitung (staatlich gesteuert?) der Touristengeschmack falsch eingeschätzt und uns "das Falsche" gezeigt. Doch immerhin kamen wir aus Brasilien und waren von dort auch einiges gewöhnt. Seit ihrer Unabhängigkeit fielen die Inseln in tiefe Armut, sind da leider immer noch drin und ich würde mal schätzen, das dauert auch noch mindestens 10 Jahre; auch unter Berücksichtigung des ganz langsam beginnenden Tourismus.

So viel gibt es da noch aufzuholen. Auch an der Einstellung der Menschen. Die selbstgemachte Arbeitslosigkeit von weit über 30 % ist kein Wunder, wenn man hört, dass rund 400.000 der 700.000 Einwohner im Ausland arbeiten; durchschnittlich schicken die 1000 Dollar im Monat nach Hause, davon können (rein rechnerisch) bis zu 10 Personen auf den Inseln problemlos leben. Tja, wieso sollen die dann noch arbeiten, fragt man sich, vielleicht etwas kapitalistisch-deutsch-dekadent, aber es ist die Realität vor Ort. In der Zeitschrift GEO, ja auch als recht objektiv und sicher nicht als überheblich bekannt (Heft 2/98) steht sinngemäß und SEHR zutreffend: "damit auf diesen Inseln endlich was passiert, hilft nur eines: ein kräftiger Regenguss. Und zwar am besten täglich und das 20 Jahre lang." Unter diesem Gesichtspunkt war es immerhin (oder "durchaus"?) interessant, mal so ein Land nicht im oder nach, sondern vor dem Aufbruch zu sehen. Denn der Weg wird noch sehr sehr weit sein. Ich persönlich fühlte mich an Fernsehbilder über Indien erinnert. Ob das auf der Insel Sal, auf der das Haupttouristenzentrum sein soll, anders ist, weiß ich natürlich nicht. Wenn man allerdings mal in Reiseführern blättert, gewinnt man einen ähnlichen Eindruck: für die Touris gibt es eine Meerwasserentsalzungsanlage, während die Kapverdianerinnen ihr Wasser bis zu 10 km weit selbst transportieren müssen.


Kanarische Inseln (Teneriffa, Gran Canaria)

Nach den Kapverden, auf denen es auch bezeichnend war, dass keine Hafenstimmung beim Ablegen aufkam, mangels Schaulustiger, ging es in 2 weiteren Seetagen nach Santa Cruz auf Teneriffa. Nicht nur als Kontrast zu Cabo Verde, nein, auch ganz für sich alleine gesehen waren wir sehr begeistert von dieser schönen Insel, deren Nordhälfte (Anagagebirge, Mercedeswald, Las Lagunas) wir auf einem Halbtagesausflug kennen lernten. Wunderschöne Natur und Orte. In Höhen um 1000 m interessanter Weise üppigere Vegetation als in niedrigeren Lagen, alles zusammen begünstigt durch den Nordost-Passat und seine Feuchtigkeit.

Am Nachmittag erkundeten wir dann noch auf eigene Faust Santa Cruz und waren wieder sehr angenehm überrascht. Kaum Touristen, die sind alle im Süden, oder kommen erst ab Mai und eine sehr festlandsspanische Innenstadt boten uns viel Raum und Spaß für einen langen Stadtbummel. Die Innenstadt ist verkehrsberuhigt mit einer großen und schönen Fußgängerzone, viel Shopping- und Schaumöglichkeiten sind da, ebenso wie Parks und schön restaurierte alte Gebäude. Im Hafen selbst ist man gerade noch am Umbauen. Der Wandel von der "üblichen" schmuddeligen Hafengegend in eine nettere Umgebung ist schon absehbar und teilweise auch schon vollzogen.

Am späten Nachmittag legten wir in Teneriffa ab und noch am selben Abend in Las Palmas, Gran Canaria wieder an, verzichteten aber zugunsten des Kofferpackens auf einen Landgang. Allerdings wäre das problemlos möglich gewesen, da, wie an allen anderen Zielen auch, gleich nach dem Anlegen Taxis für unternehmungslustige Gäste vor der Gangway bereitstanden. Am Abreisetag selbst mussten wir die Koffer nur noch bis 5 Uhr früh auf den Gang stellen, alles andere erledigte sich buchstäblich im Schlaf. Wir checkten mit mehr als einer Träne in den Augen gegen 10 Uhr aus. Abgerechnet wurde schon vorher, man sollte seine Kreditkarte im Laufe der Reise einfach mal für einen Abzug an der Rezeption abgeben und bekam dann bis 8 Uhr des Abreisetages die ausgeglichene Rechnung an die Kabine gebracht. Hat auch bestens und ohne Fehler geklappt.

Um 10 Uhr stand dann schon die Busflotte für uns bereit. Ca. 400 Personen verließen das Schiff. Wir fuhren zuerst in die Innenstadt, hatten dort einen 45minütigen geführten Rundgang und dann noch eine gute Stunde Aufenthalt in einem sehr netten Café, in dem sich bereits wieder die Tische unter Kaffee, Cocktails, leckerem Gebäck und Sandwiches für uns bogen. Natürlich noch alles im Preis dabei, es könnte ja jemand Hunger haben, oder gar vom Fleisch fallen... Nach 12 ging es dann zum Flughafen, auf der Fahrt erhielten wir noch einen informativen Vortrag über die Insel. Im Flughafen konnten wir ohne einchecken direkt zum Gate durchlaufen. Da gab es leider wieder die übliche Leerlaufzeit von über 1 1/2 Stunden bis zum Einsteigen, immerhin mit gutem Duty-Free Angebot auf internationalem Niveau.


Der Rückflug

... (ein extra gecharterter Airbus von LTU für 390 Passagiere) war leider unter aller Kanone. Jeder unserer bisherigen Urlaubscharterflüge war besser. Das Personal war leider hoffnungslos überfordert. Wir bekamen nach über einer Stunde den ersten Service, und das war gleich das Essen. Getränke gab es erst später. Die zwar umsonst (kostet sonst was bei LTU), aber trotzdem... Ausserdem war im Flugzeug konstruktionsbedingt sehr wenig Platz für Handgepäck, das bei Kreuzfahrern naturgemäss etwas umfangreicher ausfällt:

Die Bestuhlung war 2-4-2, doch Fächer befanden sich nur aussen über den Fensterplätzen. Die jeweils 4 in der Mitte mussten gepäcktechnisch sehen, wo sie blieben. Das sorgte natürlich nicht für gute Laune, ebensowenig wie die mangelnde Belastbarkeit und dann leider auch Freundlichkeit des Personals. Klar, dass das eine Verkettung diverser unglücklicher Umstände war, die man eigentlich, jeden für sich betrachtet, problemlos hätte tolerieren können. Uns persönlich hat es recht wenig ausgemacht und wir waren extra nett zu den Stewards /-essen. Trotzdem gut, dass der Flug nur 4 Stunden dauerte.


Fazit

Wenn es nicht eh kostenlos gewesen wäre, würde ich sagen: ein unbezahlbares Erlebnis. Wenn jetzt noch einer sagt, eine Kreuzfahrt sei teuer, bin ich gut gerüstet, dagegen zu argumentieren. Preis-Wert im besten Wortsinn. Die Kombination aus "Hotel dabei", Essen, Service, Amazonas, Atlantiküberquerung und Ausklang auf den Kanaren war traumhaft schön und unvergleichlich, fast unbeschreiblich eindrucksvoll. Wir träumen von einer nächsten Kreuzfahrt, in nicht all zu ferner Zukunft.


"Beurteilungsbogen"

Schiff (Zustand, Einrichtungen usw.): 1
Kabine: 1
Service Kabine: 1-
Service Restaurants: 1+
Service Kaffee/Büffet: 2+
Essen Restaurant: 1+
Essen Büffet: 1-
Unerhaltung: 1
Fahrtroute: 1
Gesamtnote: 1

Christian Geßner


Copyright 2001 © Christian Geßner